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Online-Marketing-Lexikon

Online-Marketing-Lexikon: 265 Begriffe erklärt

Die wichtigsten Begriffe aus Suchmaschinenoptimierung, Web-Analyse, Social Media, Content und Werbung, klar und ausführlich erklärt. Suchen Sie nach einem Stichwort, springen Sie über das Alphabet zum Buchstaben oder wählen Sie einen Themenbereich.

Wofür dieses Lexikon da ist

Online-Marketing ist voller Abkürzungen. In Angeboten, Berichten und Gesprächen fallen ständig Begriffe, die niemand erklärt. Dieses Lexikon erklärt sie, in normaler Sprache und ohne Vorwissen.

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265 Begriffe von 265

Themenbereich

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A/B-Testing

Ein Verfahren, bei dem zwei Varianten einer Seite, E-Mail oder Anzeige (Version A und Version B) gegeneinander getestet werden. Die Besucher werden zufällig auf beide Varianten aufgeteilt, und anschließend wird gemessen, welche Version besser abschneidet – etwa mehr Klicks oder Anfragen erzielt. So lassen sich Entscheidungen auf Basis echter Daten statt Bauchgefühl treffen.

Abmelderate

Der Anteil der Empfänger, die sich nach einer E-Mail vom Verteiler abmelden. Ein plötzlicher Anstieg deutet auf zu häufige Aussendungen oder unpassende Inhalte hin.

Above the Fold

Der Bereich einer Webseite, der ohne Scrollen sofort sichtbar ist. Der Begriff stammt aus dem Zeitungsdruck, wo die wichtigsten Schlagzeilen über dem Falz standen. Hier gehören die zentrale Botschaft, ein starkes Bild und der wichtigste Call-to-Action hin, da dieser Bereich über den ersten Eindruck entscheidet.

Actionable Metric

Eine Kennzahl, aus der sich konkrete Handlungen ableiten lassen, weil sie klar mit Ursachen und Zielen verknüpft ist. Sie ist das Gegenteil einer Vanity Metric und der Kern sinnvollen Monitorings.

Ad Rank

Der Wert, der bestimmt, an welcher Position eine Anzeige in den Suchergebnissen erscheint. Er ergibt sich aus Gebot, Quality Score und weiteren Faktoren.

Add-to-Cart-Rate

Der Anteil der Produktbetrachter, die einen Artikel in den Warenkorb legen. Sie ist eine wichtige Micro-Conversion und ein Frühindikator für spätere Käufe.

Affiliate-Marketing

Ein Provisionsmodell, bei dem Partner (Affiliates) Produkte oder Dienstleistungen über spezielle Links bewerben und für jeden vermittelten Verkauf oder Lead eine Vergütung erhalten. Für Unternehmen ist es risikoarm, weil nur für tatsächliche Ergebnisse gezahlt wird. Typische Kanäle sind Blogs, Vergleichsportale und Social Media.

Alerting

Automatische Benachrichtigungen, die ausgelöst werden, wenn eine Kennzahl einen festgelegten Grenzwert über- oder unterschreitet. Alerts ermöglichen schnelles Eingreifen, ohne Dashboards ständig manuell zu prüfen.

Algorithmus

Ein festgelegtes Regelwerk, nach dem Suchmaschinen und soziale Netzwerke entscheiden, welche Inhalte in welcher Reihenfolge angezeigt werden. Google nutzt hunderte Faktoren wie Relevanz, Ladezeit und Nutzerverhalten. Da die Algorithmen ständig aktualisiert werden, ist nachhaltiges Marketing wichtiger als kurzfristige Tricks.

Alt-Text

Der Alternativtext beschreibt den Inhalt eines Bildes in Worten. Er wird angezeigt, wenn ein Bild nicht geladen werden kann, von Screenreadern für sehbehinderte Nutzer vorgelesen und von Suchmaschinen ausgewertet. Ein guter Alt-Text verbessert damit gleichzeitig Barrierefreiheit und Bilder-SEO.

Anomalieerkennung

Die automatische Identifikation ungewöhnlicher Ausschläge in den Daten, die vom erwarteten Muster abweichen. Sie warnt frühzeitig vor Problemen oder deckt unerwartete Chancen auf.

Anonymisierung

Die Veränderung von Daten, sodass sich kein Personenbezug mehr herstellen lässt. Anonymisierte Daten fallen nicht mehr unter die DSGVO und können freier ausgewertet werden.

ARPU

Der Average Revenue Per User misst den durchschnittlichen Umsatz pro Nutzer oder Kunde in einem Zeitraum. Er ist besonders bei Abo- und Plattformmodellen eine zentrale Kennzahl.

Assistierte Conversion

Eine Conversion, an deren Vorbereitung ein Kanal beteiligt war, ohne den letzten Klick zu liefern. Diese Kennzahl würdigt Kanäle, die den Abschluss vorbereiten, aber im Last-Click-Modell übersehen werden.

Attribution

Die Zuordnung von Conversions zu den Marketingkanälen und Kontaktpunkten, die auf dem Weg zum Abschluss beteiligt waren. Attribution beantwortet die zentrale Monitoring-Frage, welcher Kanal welchen Anteil am Erfolg hatte, und bildet die Grundlage für eine faire Budgetverteilung.

Attributionsfenster

Der Zeitraum, innerhalb dessen eine Interaktion einer späteren Conversion zugerechnet wird. Ein zu kurzes Fenster übersieht langsame Kaufentscheidungen, ein zu langes verzerrt die Zuordnung.

Attributionsmodell

Ein Regelwerk, nach dem der Wert einer Conversion auf die verschiedenen Kontaktpunkte einer Customer Journey verteilt wird. Je nach Modell erhält der erste, der letzte oder mehrere Touchpoints anteilig die Gutschrift, was die Bewertung einzelner Kanäle stark beeinflusst.

Auction Insights

Ein Google-Ads-Bericht, der die eigene Leistung mit der von Mitbewerbern in denselben Auktionen vergleicht. Er zeigt, wie stark der Wettbewerb um bestimmte Keywords ist.

Ausstiegsrate

Der Anteil der Sitzungen, die auf einer bestimmten Seite enden. Anders als die Absprungrate bezieht sie sich auf die letzte Seite eines beliebig langen Besuchs und deckt Schwachstellen im Seitenfluss auf.

Automatisiertes Reporting

Berichte, die durch Tools automatisch mit aktuellen Daten befüllt und terminiert verschickt werden. Es spart manuelle Arbeit, reduziert Fehler und sorgt für konsistente, stets aktuelle Auswertungen.

Average Order Value

Der durchschnittliche Bestellwert (AOV) gibt an, wie viel Kunden pro Kauf im Schnitt ausgeben. Ihn zu steigern ist oft günstiger als neue Kunden zu gewinnen.

Backlink

Ein Verweis von einer fremden Webseite auf die eigene. Suchmaschinen werten Backlinks als Empfehlungen: Je mehr hochwertige und thematisch passende Seiten auf eine Domain verlinken, desto größer ist deren wahrgenommene Autorität. Qualität schlägt dabei klar Quantität – ein Link von einer angesehenen Seite zählt mehr als viele von unbekannten.

Zur Suchmaschinenoptimierung

Baseline

Der Ausgangswert einer Kennzahl vor Beginn einer Maßnahme. Die Baseline dient als Referenz, um Veränderungen und den tatsächlichen Effekt einer Kampagne zu beurteilen.

Behavior Flow

Eine grafische Auswertung des Nutzerverhaltens über mehrere Interaktionsschritte hinweg. Sie hilft zu erkennen, welche Inhalte Besucher weiterführen und wo sie das Interesse verlieren.

Benchmark

Ein Vergleichswert, etwa aus der Branche oder aus der eigenen Vergangenheit, an dem die eigene Leistung gemessen wird. Benchmarks helfen einzuordnen, ob ein Ergebnis gut oder schlecht ist.

Berechnete Metrik

Eine selbst definierte Kennzahl, die aus vorhandenen Metriken per Formel gebildet wird, etwa Umsatz pro Bestellung. Sie ermöglicht individuelle, geschäftsrelevante Auswertungen.

BigQuery

Das cloudbasierte Data Warehouse von Google, das riesige Datenmengen schnell analysieren kann. Es wird häufig genutzt, um GA4-Rohdaten für tiefergehende, individuelle Auswertungen zu verarbeiten.

Bot-Traffic

Besuche durch automatisierte Programme statt echter Menschen. Unerkannter Bot-Traffic verzerrt Kennzahlen wie Besuche und Conversion-Raten und sollte aus Analysen herausgefiltert werden.

Bounce-Rate

Die Absprungrate gibt an, wie viele Besucher eine Seite wieder verlassen, ohne eine weitere Aktion auszuführen oder auf eine andere Unterseite zu klicken. Eine hohe Bounce-Rate kann auf unpassende Inhalte, lange Ladezeiten oder eine unklare Nutzerführung hindeuten – muss aber je nach Seitentyp nicht immer negativ sein.

Brand Awareness

Die Markenbekanntheit beschreibt, wie präsent und wiedererkennbar eine Marke bei ihrer Zielgruppe ist. Sie ist die Grundlage dafür, dass eine Marke bei Kaufentscheidungen überhaupt in Betracht gezogen wird.

Brand Sentiment

Die Stimmung und Haltung, die Menschen einer Marke gegenüber äußern – positiv, neutral oder negativ. Das Monitoring des Brand Sentiment zeigt, wie eine Marke wahrgenommen wird und ob Gegenmaßnahmen nötig sind.

Buyer Persona

Ein halbfiktives, detailliertes Profil des idealen Kunden, das auf echten Daten und Marktkenntnis basiert. Es umfasst Merkmale wie Alter, Beruf, Ziele, Herausforderungen und Kaufmotive. Buyer Personas helfen, Inhalte, Ansprache und Angebote gezielt auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Zielgruppe auszurichten.

CAC/CLV-Verhältnis

Das Verhältnis von Kundengewinnungskosten zum Kundenwert über die gesamte Beziehung. Es zeigt, ob sich die Investition in Neukunden lohnt – als Faustregel gilt ein Kundenwert von mindestens dem Dreifachen der Akquisekosten als gesund.

Call Tracking

Die Zuordnung eingehender Telefonanrufe zu den Marketingkanälen, die sie ausgelöst haben, meist über dynamische Rufnummern. Es macht telefonische Anfragen als Conversion messbar.

Call-to-Action

Eine klare Handlungsaufforderung wie „Jetzt anfragen“ oder „Termin buchen“, die Besucher zur nächsten gewünschten Aktion führt. Ein guter CTA ist auffällig platziert, sprachlich eindeutig und vermittelt einen konkreten Nutzen. Er ist einer der wichtigsten Hebel für eine gute Conversion-Rate.

Canonical Tag

Ein HTML-Hinweis, der Suchmaschinen mitteilt, welche von mehreren ähnlichen oder identischen Seiten die Originalversion ist. So wird verhindert, dass doppelte Inhalte (Duplicate Content) das Ranking schwächen und die Bewertung auf mehrere URLs aufgeteilt wird.

Channel-Gruppierung

Die Zusammenfassung einzelner Traffic-Quellen zu übergeordneten Kanälen wie Organische Suche, Bezahlte Suche oder Social. Sie schafft Überblick und macht Kanäle vergleichbar.

Checkout-Abbruchrate

Der Anteil der Nutzer, die den Checkout-Prozess beginnen, aber nicht abschließen. Die Analyse deckt auf, an welchem Schritt – etwa Versandkosten oder Pflichtkonto – Kunden aussteigen.

Churn Prediction

Die Vorhersage, welche Kunden voraussichtlich abwandern werden. Sie ermöglicht es, gefährdete Kunden rechtzeitig mit gezielten Maßnahmen zu halten.

Churn Rate

Die Abwanderungsrate gibt an, welcher Anteil der Kunden in einem Zeitraum verloren geht. Sie ist besonders bei Abo- und Servicemodellen eine kritische Kennzahl für die Gesundheit des Geschäfts.

Click-Through-Rate

Die Klickrate (CTR) beschreibt das Verhältnis von Klicks zu Einblendungen einer Anzeige, eines Suchergebnisses oder Links. Sie zeigt, wie ansprechend und relevant ein Element wahrgenommen wird. Eine hohe CTR bedeutet, dass Titel, Beschreibung und Angebot die Nutzer überzeugen.

Click-to-Open-Rate

Die CTOR setzt im E-Mail-Marketing die Klicks ins Verhältnis zu den Öffnungen statt zu allen Empfängern. Sie misst, wie überzeugend der Inhalt einer geöffneten E-Mail wirkt.

Completion Rate

Der Anteil der Nutzer, die einen Inhalt – etwa ein Video – bis zum Ende konsumieren. Eine hohe Completion Rate ist ein starkes Signal für Relevanz und Qualität.

Consent Management Platform

Eine CMP verwaltet die Einwilligungen der Nutzer zu Cookies und Tracking und dokumentiert sie rechtssicher. Sie ist die Grundlage für DSGVO-konformes Tracking und steuert, welche Tags ausgelöst werden dürfen.

Consent Mode

Eine Google-Technik, die das Verhalten von Tags an die Cookie-Einwilligung der Nutzer anpasst. Bei fehlender Zustimmung werden nur anonyme, datenschutzkonforme Signale erfasst.

Content-Marketing

Eine Marketingstrategie, die auf nützliche, relevante Inhalte statt auf reine Werbung setzt – etwa Ratgeber, Blogartikel, Videos oder Whitepaper. Ziel ist es, Vertrauen aufzubauen, die eigene Kompetenz zu zeigen und die Zielgruppe über die gesamte Customer Journey hinweg zu begleiten.

Conversion Window

Das Zeitfenster nach einem Klick oder einer Impression, in dem eine folgende Conversion noch der Kampagne gutgeschrieben wird. Werbeplattformen nutzen es, um verzögerte Abschlüsse korrekt zu erfassen.

Conversion-Event

Ein als besonders wertvoll markiertes Ereignis, etwa eine Anfrage oder ein Kauf. Conversion-Events sind die Erfolgssignale, an denen der Kampagnenerfolg gemessen wird.

Conversion-Pfad

Die vollständige Abfolge der Kontaktpunkte, die ein Nutzer vor einer Conversion durchlaufen hat. Er macht sichtbar, wie Kanäle im Zusammenspiel zum Erfolg beitragen.

Conversion-Rate

Der Anteil der Besucher, die eine gewünschte Aktion ausführen – etwa eine Anfrage senden, sich anmelden oder kaufen. Sie ist eine der zentralen Kennzahlen im Online-Marketing, weil sie zeigt, wie effektiv eine Seite Besucher in Kunden oder Leads verwandelt.

Conversion-Rate-Optimierung

Die systematische Verbesserung einer Webseite, um den Anteil konvertierender Besucher zu erhöhen. CRO stützt sich auf Datenanalyse, Tests und Nutzerforschung statt auf Vermutungen.

Conversion-Tracking

Die messtechnische Erfassung, welche Aktionen Nutzer nach dem Klick auf eine Anzeige oder den Besuch einer Seite ausführen. Über Tracking-Codes wird sichtbar, welche Kampagnen tatsächlich Anfragen oder Verkäufe bringen – die Grundlage, um Budget sinnvoll zu verteilen.

Conversion-Wert

Der monetäre Wert, der einer Conversion zugewiesen wird, etwa der Bestellwert. Er ermöglicht es, Kampagnen nicht nur nach Anzahl, sondern nach tatsächlichem Umsatzbeitrag zu steuern.

Conversions API

Eine serverseitige Schnittstelle (etwa von Meta), über die Conversion-Daten direkt vom Server an die Werbeplattform gesendet werden. Sie ergänzt oder ersetzt das browserbasierte Pixel und erhöht die Datenqualität.

Cookie

Eine kleine Textdatei, die eine Webseite im Browser des Besuchers speichert, um Informationen wie Login-Status, Warenkorb oder Nutzerverhalten wiederzuerkennen. Marketing-Cookies werden für Analyse und Werbung genutzt und benötigen nach DSGVO in der Regel die Einwilligung der Nutzer.

Cookieless Tracking

Messmethoden, die ohne klassische Third-Party-Cookies auskommen, etwa über First-Party-Daten oder serverseitiges Tracking. Sie gewinnen angesichts strengerer Datenschutzregeln stark an Bedeutung.

Cost per Acquisition

Die Kosten pro erzielter Conversion, etwa pro Kauf oder Abschluss. Der CPA ist eine der wichtigsten Kennzahlen, um den echten Erfolg von Performance-Kampagnen zu bewerten.

Cost per Lead

Die durchschnittlichen Kosten, um einen einzelnen Lead zu gewinnen. Der CPL hilft, die Effizienz von Kampagnen zur Kontaktgewinnung zu vergleichen und zu steuern.

Cost per Order

Die durchschnittlichen Werbekosten pro erzielter Bestellung. Der CPO ist im E-Commerce eine zentrale Steuergröße für die Profitabilität von Kampagnen.

CPC (Cost-per-Click)

Ein Abrechnungsmodell in der Online-Werbung, bei dem nur dann Kosten entstehen, wenn tatsächlich auf eine Anzeige geklickt wird. Der CPC hängt von Wettbewerb, Qualität der Anzeige und Keyword ab und ist eine zentrale Steuergröße für das Werbebudget.

CPM (Cost-per-Mille)

Der Tausend-Kontakt-Preis gibt an, was 1.000 Einblendungen (Impressionen) einer Anzeige kosten. Dieses Modell wird vor allem bei Kampagnen eingesetzt, die auf Reichweite und Markenbekanntheit statt auf direkte Klicks abzielen.

Crawler

Ein automatisiertes Programm von Suchmaschinen – auch Bot oder Spider genannt –, das das Internet systematisch durchsucht, Seiten liest und deren Inhalte für den Suchindex erfasst. Eine klare Seitenstruktur und eine Sitemap helfen dem Crawler, alle wichtigen Inhalte zu finden.

CRM

Customer-Relationship-Management bezeichnet Systeme und Strategien zur Verwaltung von Kundenbeziehungen. Ein CRM bündelt alle Kontaktdaten, Anfragen und Interaktionen an einem Ort und hilft, Leads systematisch nachzuverfolgen und langfristige Kundenbeziehungen zu pflegen.

Cross-Channel-Marketing

Die koordinierte Ansprache von Kunden über mehrere Kanäle hinweg, die aufeinander abgestimmt sind. Ein einheitliches Monitoring über alle Kanäle ist dafür Voraussetzung.

Cross-Device-Tracking

Die geräteübergreifende Nachverfolgung eines Nutzers, der etwa am Handy recherchiert und am Laptop kauft. Es liefert ein realistischeres Bild der Customer Journey als die Betrachtung einzelner Geräte.

Custom Report

Ein individuell zusammengestellter Bericht, der genau die Dimensionen und Metriken enthält, die für eine Fragestellung relevant sind. Er liefert fokussierte Antworten statt überladener Standardberichte.

Customer Acquisition Cost

Die durchschnittlichen Kosten, um einen neuen Kunden zu gewinnen, inklusive aller Marketing- und Vertriebsausgaben. Der CAC ist eine zentrale Kennzahl für die Wirtschaftlichkeit von Kampagnen.

Customer Data Platform

Eine CDP bündelt Kundendaten aus allen Quellen zu einem einheitlichen, nutzbaren Profil. Sie ist die zentrale Datenbasis für Personalisierung, Segmentierung und kanalübergreifendes Monitoring.

Customer Effort Score

Der CES misst, wie viel Aufwand ein Kunde betreiben musste, um sein Anliegen zu lösen. Ein geringer Aufwand ist ein starker Treiber für Loyalität und Weiterempfehlung.

Customer Journey

Die gesamte Reise eines Kunden vom ersten Kontakt mit einer Marke bis zum Kauf und darüber hinaus. Sie umfasst mehrere Phasen – Aufmerksamkeit, Interesse, Entscheidung und Bindung – und hilft zu verstehen, an welchen Berührungspunkten welche Inhalte und Angebote sinnvoll sind.

Customer Lifetime Value

Der gesamte Umsatz oder Gewinn, den ein Kunde über die gesamte Dauer der Geschäftsbeziehung voraussichtlich bringt. Der CLV zeigt, wie viel Investition in die Gewinnung eines Kunden langfristig gerechtfertigt ist.

Customer Satisfaction Score

Der CSAT misst die direkte Zufriedenheit der Kunden mit einem Produkt, Kontakt oder Erlebnis, meist auf einer Skala. Er liefert schnelles Feedback zu konkreten Berührungspunkten.

Dark Social

Das Teilen von Inhalten über private Kanäle wie Messenger oder E-Mail, das sich kaum tracken lässt und oft als Direct Traffic erscheint. Es macht einen erheblichen, aber schwer messbaren Teil des Social-Traffics aus.

Dashboard

Eine zentrale, meist visuelle Oberfläche, die die wichtigsten Kennzahlen und Berichte auf einen Blick bündelt. Ein gutes Dashboard macht Entwicklungen sofort sichtbar und ist das Herzstück des laufenden Marketing-Monitorings.

Data Governance

Die Gesamtheit der Regeln, Rollen und Prozesse für den verantwortungsvollen Umgang mit Daten im Unternehmen. Sie sichert Qualität, Konsistenz und rechtskonforme Nutzung der Daten.

Data Lake

Ein Speicher, der große Mengen roher, unstrukturierter und strukturierter Daten in ihrem Originalformat aufnimmt. Er bietet Flexibilität für spätere, auch unvorhergesehene Auswertungen.

Data Warehouse

Ein zentraler, strukturierter Datenspeicher, der Daten aus verschiedenen Systemen für Analysen zusammenführt. Es ist die Grundlage für konsistentes, unternehmensweites Reporting.

Data-Driven-Attribution

Ein datengetriebenes Modell, das mithilfe von Algorithmen aus den tatsächlichen Conversion-Pfaden berechnet, welchen Beitrag jeder Kontaktpunkt real geleistet hat. Es gilt als genaueste, aber datenintensivste Attributionsmethode.

dataLayer

Eine strukturierte Datenschicht auf einer Webseite, die Informationen an den Tag-Manager übergibt. Sie ist die saubere Schnittstelle zwischen Seiteninhalten und Tracking-Tools.

Datenqualität

Der Grad, zu dem Daten korrekt, vollständig, aktuell und einheitlich sind. Nur bei hoher Datenqualität führen Analysen und Entscheidungen zu verlässlichen Ergebnissen.

Datensampling

Die Auswertung nur einer repräsentativen Stichprobe statt aller Daten, um Analysen zu beschleunigen. Bei großen Datenmengen kann Sampling die Genauigkeit einzelner Werte einschränken.

Datenvisualisierung

Die grafische Aufbereitung von Daten in Diagrammen, Karten oder Tabellen. Gute Visualisierung macht Zusammenhänge sofort erkennbar und erleichtert datenbasierte Entscheidungen.

Dayparting

Die Steuerung von Werbeausspielung nach Tageszeit und Wochentag. Sie konzentriert das Budget auf die Zeiten, in denen die Zielgruppe am aktivsten und kaufbereitesten ist.

Deduplizierung

Das Erkennen und Entfernen doppelter Datensätze, etwa mehrfach erfasster Kontakte oder Conversions. Sie verhindert verzerrte Kennzahlen und doppelte Ansprache.

Dimension

Ein beschreibendes Merkmal von Daten, etwa Land, Gerät oder Kanal. Dimensionen bilden die Achsen, entlang derer Kennzahlen (Metriken) aufgeschlüsselt werden.

Direct Traffic

Besucher, die eine Webseite direkt aufrufen – etwa über ein Lesezeichen oder die manuelle Eingabe der Adresse – ohne erkennbare Quelle. Ein Teil davon stammt allerdings aus nicht messbaren Kanälen.

Domain

Die eindeutige Internetadresse einer Webseite, zum Beispiel meine-firma.de. Sie ist ein zentraler Bestandteil der Markenwahrnehmung und Auffindbarkeit. Eine einprägsame, seriöse Domain stärkt das Vertrauen und erleichtert es Nutzern, eine Seite wiederzufinden.

Double Opt-in

Ein Anmeldeverfahren, bei dem Nutzer ihre E-Mail-Anmeldung über einen Bestätigungslink zusätzlich verifizieren. Es sichert rechtlich sauber die Einwilligung und verbessert die Listenqualität.

DSGVO

Die Datenschutz-Grundverordnung regelt europaweit den Umgang mit personenbezogenen Daten. Für Online-Marketing bedeutet das: transparente Datenschutzerklärung, Einwilligung für Cookies und Newsletter sowie sichere Verarbeitung von Kontaktdaten. Verstoße können empfindliche Bußgelder nach sich ziehen.

Durchschnittliche Sitzungsdauer

Der Mittelwert der Zeit, die Besucher pro Sitzung auf einer Webseite verbringen. Sie hilft, das allgemeine Engagement über alle Besuche hinweg einzuschätzen.

Dynamic Content

Inhalte, die sich abhängig von Nutzermerkmalen oder -verhalten automatisch verändern. Dynamische Inhalte ermöglichen personalisierte Erlebnisse in E-Mails und auf Webseiten.

E-Commerce-Conversion-Rate

Der Anteil der Besuche eines Onlineshops, die zu einem Kauf führen. Sie ist die zentrale Erfolgskennzahl im E-Commerce und Ausgangspunkt fast jeder Optimierung.

E-Mail-Marketing

Die gezielte Kommunikation mit Interessenten und Kunden per E-Mail, etwa über Newsletter oder automatisierte Kampagnen. Es gehört zu den kostengünstigsten Kanälen mit hoher Wirkung, weil es direkt eine bereits interessierte Zielgruppe erreicht und sich gut personalisieren lässt.

Echtzeit-Analyse

Die Auswertung von Daten unmittelbar in dem Moment, in dem sie entstehen. Sie ermöglicht es, auf Kampagnenstarts, virale Effekte oder Störungen sofort zu reagieren, statt erst Tage später.

Engaged Sessions

In GA4 Sitzungen, die länger als zehn Sekunden dauern, eine Conversion auslösen oder mindestens zwei Seitenaufrufe umfassen. Sie ersetzen die klassische Absprungrate als Qualitätsmaß für Besuche.

Engagement-Rate

Eine Kennzahl im Social-Media-Marketing, die misst, wie stark Nutzer mit einem Beitrag interagieren – durch Likes, Kommentare, Shares oder Klicks im Verhältnis zur Reichweite. Eine hohe Engagement-Rate signalisiert, dass Inhalte relevant sind und von den Algorithmen bevorzugt ausgespielt werden.

Engagement-Zeit

Eine GA4-Metrik, die misst, wie lange eine Seite tatsächlich im Vordergrund aktiv genutzt wurde. Sie ist aussagekräftiger als die klassische Verweildauer, weil inaktive Zeiten nicht mitzählen.

Enhanced Conversions

Eine Google-Funktion, die mit gehashten First-Party-Daten die Genauigkeit der Conversion-Messung erhöht. Sie hilft, Lücken durch fehlende Cookies zu schließen.

Enhanced E-Commerce

Eine erweiterte Tracking-Funktion, die den gesamten Kaufprozess von der Produktimpression bis zum Abschluss detailliert erfasst. Sie liefert tiefe Einblicke in Produkt- und Funnel-Performance.

Ereignis (Event)

In GA4 die zentrale Messeinheit: Jede Nutzerinteraktion – vom Seitenaufruf bis zum Klick – wird als Event erfasst. Dieses ereignisbasierte Modell erlaubt flexibleres Tracking als das alte Sitzungsmodell.

ETL

Der Prozess Extract, Transform, Load beschreibt das Extrahieren, Aufbereiten und Laden von Daten in ein Zielsystem. ETL sorgt dafür, dass Daten aus vielen Quellen sauber und einheitlich zusammenkommen.

Event-Tracking

Die gezielte Messung einzelner Interaktionen wie Klicks, Downloads, Video-Starts oder Formular-Sendungen. Es macht Verhalten sichtbar, das über den reinen Seitenaufruf hinausgeht.

First-Click-Attribution

Ein Attributionsmodell, das die gesamte Conversion dem allerersten Kontaktpunkt zuschreibt. Es betont die Kanäle, die neue Interessenten erstmals auf eine Marke aufmerksam machen, unterschätzt aber die abschlussnahen Touchpoints.

First-Party-Data

Daten, die ein Unternehmen direkt und mit Einwilligung von seinen eigenen Nutzern sammelt. Sie gelten als besonders wertvoll und datenschutzsicher und werden in der cookielosen Zukunft zum wichtigsten Rohstoff.

Follower-Wachstum

Die Entwicklung der Abonnentenzahl eines Social-Media-Kanals über die Zeit. Wichtiger als die absolute Zahl ist die Wachstumsrate und die Qualität der neuen Follower.

Formular-Analyse

Die Auswertung, wie Nutzer mit einzelnen Feldern eines Formulars umgehen – wo sie zögern, Fehler machen oder abbrechen. Sie hilft, Anfrage- und Checkout-Formulare gezielt zu verbessern.

Frequenz

Die durchschnittliche Häufigkeit, mit der eine Person einen Inhalt oder eine Anzeige sieht. Eine zu hohe Frequenz kann zu Werbemüdigkeit (Ad Fatigue) führen.

Funnel

Der Marketing-Funnel (Trichter) beschreibt den Weg potenzieller Kunden von der ersten Aufmerksamkeit bis zum Kauf. Er verengt sich stufenweise, weil in jeder Phase Interessenten abspringen. Ein durchdachter Funnel begleitet Nutzer mit passenden Inhalten Schritt für Schritt zur Conversion.

Funnel-Analyse

Die Untersuchung, wie Nutzer die einzelnen Stufen eines Prozesses – etwa eines Checkouts – durchlaufen und wo sie abspringen. Sie deckt die größten Absprungstellen auf und zeigt die wirkungsvollsten Optimierungshebel.

GA4

Google Analytics 4 ist die aktuelle, ereignisbasierte Version von Google Analytics. Sie misst kanal- und geräteübergreifend, stellt Nutzer und Ereignisse in den Mittelpunkt und ist stärker auf Datenschutz ausgelegt als ihr Vorgänger.

Gebotsstrategie

Die Methode, nach der in Werbeauktionen Gebote festgelegt werden, um ein bestimmtes Ziel wie Klicks, Conversions oder ROAS zu erreichen. Die richtige Wahl entscheidet maßgeblich über die Effizienz einer Kampagne.

Geofencing

Eine Technik, die einen virtuellen geografischen Bereich definiert und Nutzern beim Betreten gezielt Werbung oder Nachrichten ausspielt. Sie eignet sich für standortbezogene, situative Ansprache.

Geotargeting

Die Ausrichtung von Werbung auf Nutzer an bestimmten geografischen Orten. Es sorgt dafür, dass Budget nur in relevanten Regionen ausgegeben wird, und ist für lokale Anbieter unverzichtbar.

Ghost-Referral-Spam

Gefälschte Referral-Einträge in Analyse-Tools, die durch Spam-Bots erzeugt werden, ohne dass ein echter Besuch stattfand. Sie müssen gefiltert werden, um die Datenqualität zu erhalten.

Gleitender Durchschnitt

Ein Rechenverfahren, das Werte über ein bewegliches Zeitfenster mittelt, um kurzfristige Ausschläge zu glätten. Er macht den zugrunde liegenden Trend in schwankenden Daten sichtbar.

Google Ads

Die Werbeplattform von Google, über die Anzeigen in den Suchergebnissen, auf YouTube und im Displaynetzwerk geschaltet werden. Abgerechnet wird meist pro Klick. Google Ads ermöglicht es, genau dann sichtbar zu sein, wenn Nutzer aktiv nach einem Produkt oder einer Dienstleistung suchen.

Google Analytics

Ein kostenloses Analyse-Tool von Google, das detaillierte Daten über Besucher einer Webseite liefert – etwa Herkunft, Verweildauer, genutzte Geräte und Conversions. Es ist die Grundlage, um zu verstehen, welche Kanäle und Inhalte funktionieren und wo Optimierungsbedarf besteht.

Google Business Profile

Der kostenlose Unternehmenseintrag bei Google (früher Google My Business), der in der lokalen Suche und auf Google Maps erscheint. Er zeigt Öffnungszeiten, Adresse, Bewertungen und Fotos und ist für die lokale Sichtbarkeit von Unternehmen mit Standort entscheidend.

Google Tag Manager

Ein kostenloses Tool, mit dem sich Tracking-Codes (Tags) zentral verwalten lassen, ohne den Quellcode der Seite ständig anzupassen. Es beschleunigt die Einrichtung von Messungen erheblich und reduziert die Abhängigkeit von Entwicklern.

Hard Bounce

Eine E-Mail, die dauerhaft nicht zugestellt werden kann, etwa weil die Adresse nicht existiert. Hard Bounces sollten sofort aus der Liste entfernt werden, um die Zustellbarkeit zu schützen.

Heatmap

Eine visuelle Auswertung, die per Farbskala zeigt, wo Nutzer auf einer Seite klicken, wie weit sie scrollen und worauf sich ihre Aufmerksamkeit richtet. Heatmaps decken auf, welche Elemente wirken und welche übersehen werden – wertvolle Hinweise zur Optimierung von Layout und CTAs.

Holdout-Gruppe

Eine bewusst von einer Maßnahme ausgeschlossene Kontrollgruppe, die als Vergleich dient. Sie ist zentral, um die tatsächliche Inkrementalität einer Kampagne zu bestimmen.

Hreflang

Ein Attribut, das Suchmaschinen mitteilt, für welche Sprache und Region eine Seitenversion gedacht ist. Bei mehrsprachigen Webseiten sorgt es dafür, dass Nutzer die passende Sprachversion in den Suchergebnissen sehen und Inhalte nicht als Duplikate gewertet werden.

Impression Share

Der Anteil der tatsächlich erhaltenen Anzeigeneinblendungen an allen möglichen. Ein niedriger Wert zeigt, dass Budget oder Anzeigenrang die Sichtbarkeit begrenzen.

Impressionen

Die Anzahl, wie oft eine Anzeige, ein Beitrag oder ein Suchergebnis eingeblendet wurde – unabhängig davon, ob darauf geklickt wurde. Impressionen sind ein Maß für Reichweite und Sichtbarkeit und bilden die Basis für Kennzahlen wie die Klickrate.

Inbound-Marketing

Eine Strategie, bei der Kunden durch hilfreiche Inhalte von selbst auf ein Unternehmen aufmerksam werden, statt aktiv beworben zu werden. Über Suchmaschinen, Blogartikel und Social Media werden Interessenten angezogen und mit passenden Angeboten Schritt für Schritt zu Kunden entwickelt.

Influencer-Marketing

Eine Form des Marketings, bei der Unternehmen mit Personen zusammenarbeiten, die in sozialen Netzwerken eine engagierte Anhängerschaft haben. Deren Empfehlungen wirken authentischer als klassische Werbung und erreichen gezielt bestimmte Interessengruppen.

Inkrementalität

Der zusätzliche Effekt, den eine Maßnahme wirklich verursacht hat, im Unterschied zu Ergebnissen, die auch ohne sie eingetreten wären. Sie zu messen ist der Königsweg, um echten Werbeerfolg von Scheinerfolgen zu trennen.

Intelligent Tracking Prevention

Eine Datenschutzfunktion in Browsern wie Safari, die das Tracking über Cookies stark einschränkt. Sie ist ein wesentlicher Treiber der Entwicklung hin zu cookielosem und serverseitigem Tracking.

Interaktionsrate

Der Anteil der Nutzer, die mit einem Beitrag interagieren, im Verhältnis zur Reichweite oder den Impressionen. Sie zeigt, wie gut ein Inhalt sein Publikum wirklich aktiviert.

Keyword

Ein Suchbegriff, den Nutzer bei Google eingeben. Die gezielte Recherche und Optimierung auf relevante Keywords ist die Basis erfolgreicher Suchmaschinenoptimierung. Wichtig ist, nicht nur das Suchvolumen, sondern auch die Suchabsicht hinter einem Begriff zu verstehen.

Zur Suchmaschinenoptimierung

Klick-Tracking

Die Erfassung, auf welche Elemente einer Seite Nutzer klicken. Es deckt auf, welche Buttons, Links und Bereiche wirklich genutzt werden und wo Erwartungen und Realität auseinandergehen.

Klickpfad

Die konkrete Abfolge von Seiten, die ein Nutzer während eines Besuchs aufruft. Die Analyse des Klickpfads (Clickstream) offenbart typische Wege und Stolpersteine im Seitenfluss.

Kohortenanalyse

Eine Auswertung, die Nutzer nach einem gemeinsamen Startzeitpunkt oder Merkmal gruppiert und ihr Verhalten über die Zeit verfolgt. Sie eignet sich besonders, um Kundenbindung und Wiederkehr zu messen.

Konfidenzintervall

Der Wertebereich, in dem der wahre Effekt eines Tests mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit liegt. Es zeigt, wie sicher oder unsicher ein gemessenes Ergebnis ist.

KPI

Key Performance Indicators sind messbare Kennzahlen, an denen der Erfolg von Marketingmaßnahmen festgemacht wird – etwa Conversion-Rate, Kosten pro Lead oder Umsatz. Gut gewählte KPIs machen Erfolge sichtbar und helfen, Maßnahmen zielgerichtet zu steuern.

KPI-Dashboard

Ein Dashboard, das speziell die erfolgskritischen Kennzahlen (KPIs) eines Bereichs übersichtlich darstellt. Es verknüpft Ziele mit aktuellen Werten und zeigt sofort, ob Maßnahmen auf Kurs sind.

Landingpage

Eine auf ein einziges Ziel ausgerichtete Seite, auf der Besucher nach einer Kampagne oder Anzeige landen. Sie ist bewusst fokussiert und ablenkungsfrei aufgebaut – ohne umfangreiche Navigation –, um die Aufmerksamkeit vollständig auf den gewünschten Handlungsschritt zu lenken.

Zum Webdesign

Landingpage-Report

Eine Auswertung, welche Einstiegsseiten wie viele Besucher anziehen und wie gut diese konvertieren. Er zeigt, welche Seiten als Türöffner am besten funktionieren.

Last-Click-Attribution

Das klassische Modell, das die Conversion vollständig dem letzten Klick vor dem Abschluss zurechnet. Es ist einfach nachvollziehbar, blendet aber alle vorbereitenden Kontaktpunkte der Customer Journey aus.

Lead

Ein qualifizierter Kontakt, der Interesse an einem Produkt oder einer Dienstleistung gezeigt hat – etwa durch eine Anfrage oder Newsletter-Anmeldung. Leads sind die Vorstufe zu Kunden und der zentrale Ertrag vieler B2B- und Dienstleistungs-Marketingmaßnahmen.

Lead Nurturing

Die gezielte Pflege von Leads mit relevanten Inhalten über einen längeren Zeitraum, bis sie kaufbereit sind. Es begleitet Interessenten Schritt für Schritt durch die Entscheidungsphase.

Lead Scoring

Ein Verfahren, das Leads nach Merkmalen und Verhalten mit Punkten bewertet, um ihre Kaufwahrscheinlichkeit einzuschätzen. Es hilft, Vertriebsressourcen auf die aussichtsreichsten Kontakte zu konzentrieren.

Lead-Magnet

Ein kostenloses, attraktives Angebot wie ein E-Book, eine Checkliste oder ein Webinar, das im Austausch gegen Kontaktdaten bereitgestellt wird. Ein guter Lead-Magnet löst ein konkretes Problem der Zielgruppe und füllt so systematisch die Kontaktliste mit Interessenten.

Linear-Attribution

Ein Modell, das den Conversion-Wert gleichmäßig auf alle beteiligten Kontaktpunkte verteilt. Es würdigt die gesamte Journey, gewichtet aber keinen Touchpoint stärker, obwohl manche wirkungsvoller sein können.

Listenwachstumsrate

Die Geschwindigkeit, mit der ein E-Mail-Verteiler wächst, unter Berücksichtigung von Neuanmeldungen und Abmeldungen. Sie zeigt, ob ein Verteiler langfristig an Wert gewinnt oder schrumpft.

Local SEO

Die Suchmaschinenoptimierung für lokale Suchanfragen, etwa „Friseur in Hamburg“. Sie umfasst den gepflegten Google-Unternehmenseintrag, lokale Keywords, Bewertungen und einheitliche Firmendaten. Entscheidend für Betriebe, deren Kunden aus der Umgebung kommen.

Zur Suchmaschinenoptimierung

Longtail-Keyword

Ein längerer, spezifischer Suchbegriff aus mehreren Wörtern, etwa „günstige Laufschuhe für Anfänger“. Longtail-Keywords haben zwar weniger Suchvolumen, dafür weniger Wettbewerb und eine klarere Kaufabsicht – sie konvertieren oft besser als allgemeine Begriffe.

Lookalike Audience

Eine Zielgruppe in Werbeplattformen wie Meta, die auf Basis bestehender Kunden automatisch aus Nutzern mit ähnlichen Merkmalen gebildet wird. So lassen sich neue Interessenten erreichen, die den besten bestehenden Kunden ähneln, ohne die Zielgruppe manuell definieren zu müssen.

Lookback Window

Der Rückblickzeitraum, den ein Analyse- oder Werbesystem heranzieht, um vergangene Kontaktpunkte einer Conversion zuzuordnen. Seine Länge bestimmt, wie viele frühere Interaktionen in die Auswertung einfließen.

Looker Studio

Das kostenlose Datenvisualisierungs-Tool von Google (früher Data Studio), mit dem sich interaktive Dashboards aus verschiedenen Datenquellen erstellen lassen. Es macht komplexe Daten für Teams und Kunden verständlich.

Macro-Conversion

Die eigentliche Hauptzielaktion einer Seite, etwa ein Kaufabschluss oder eine qualifizierte Anfrage. Sie ist der zentrale Erfolgsmaßstab, auf den alle Micro-Conversions hinarbeiten.

Marketing Mix Modeling

Ein statistisches Verfahren, das den Beitrag einzelner Marketingkanäle zum Gesamterfolg auf Basis aggregierter Daten schätzt. Es funktioniert ohne individuelles Tracking und gewinnt im datenschutzfreundlichen Marketing an Bedeutung.

Marketing Qualified Lead

Ein Lead, der durch sein Verhalten genug Interesse gezeigt hat, um als vielversprechend für das Marketing zu gelten. Der MQL markiert den Übergang von unverbindlichem Interesse zu einer echten Verkaufschance.

Marketing-Automation

Der Einsatz von Software, um wiederkehrende Marketingaufgaben automatisch ablaufen zu lassen – etwa Willkommens-E-Mails, Erinnerungen oder personalisierte Kampagnen abhängig vom Nutzerverhalten. Das spart Zeit und sorgt dafür, dass Kontakte zum richtigen Zeitpunkt die passende Botschaft erhalten.

Matomo

Eine datenschutzfreundliche, oft selbst gehostete Web-Analytics-Lösung als Alternative zu Google Analytics. Sie gibt Unternehmen die volle Kontrolle über ihre Daten und erleichtert die DSGVO-Konformität.

Media Monitoring

Die Beobachtung, wo und wie eine Marke in Medien wie Presse, Blogs und Online-Portalen erwähnt wird. Es hilft, Reputation zu steuern und PR-Erfolge messbar zu machen.

Mentions

Erwähnungen einer Marke, Person oder eines Themas im Netz, ob mit oder ohne direkte Verlinkung. Die Zahl und Tonalität der Mentions ist eine Kernkennzahl im Social- und Media-Monitoring.

Meta-Description

Die kurze Beschreibung einer Seite, die in den Suchergebnissen unter dem Titel erscheint. Sie beeinflusst maßgeblich, ob Nutzer auf ein Ergebnis klicken. Eine gute Meta-Description ist prägnant, enthält das relevante Keyword und macht mit einem klaren Nutzenversprechen neugierig.

Metrik

Ein quantitativer Messwert wie Sitzungen, Klicks oder Umsatz. Metriken werden entlang von Dimensionen betrachtet, um aus Daten konkrete Erkenntnisse zu gewinnen.

Micro-Conversion

Eine kleine Zwischenaktion auf dem Weg zum eigentlichen Ziel, etwa das Ansehen eines Videos oder das Hinzufügen zum Warenkorb. Micro-Conversions zeigen frühzeitig, ob Nutzer sich in die richtige Richtung bewegen.

Multi-Touch-Attribution

Ein Überbegriff für Modelle, die den Erfolg auf mehrere Kontaktpunkte statt nur einen verteilen. Sie liefern ein realistischeres Bild der Customer Journey als einfache First- oder Last-Click-Modelle.

Multivariater Test

Ein Testverfahren, das mehrere Elemente einer Seite gleichzeitig in verschiedenen Kombinationen prüft. Anders als der A/B-Test zeigt er auch das Zusammenspiel mehrerer Änderungen, benötigt aber deutlich mehr Traffic.

Net Promoter Score

Eine Kennzahl, die über eine einzige Frage misst, wie wahrscheinlich Kunden eine Marke weiterempfehlen. Der NPS gilt als schneller Indikator für Kundenzufriedenheit und Loyalität.

Newsletter

Eine regelmäßige E-Mail an Abonnenten mit Neuigkeiten, Angeboten oder nützlichen Inhalten. Der Newsletter ist ein direkter, eigener Kommunikationskanal, der unabhängig von Algorithmen funktioniert und die Kundenbindung sowie wiederkehrende Verkäufe fördert.

North Star Metric

Die eine zentrale Kennzahl, die den nachhaltigen Wert eines Unternehmens für seine Kunden am besten abbildet. Sie richtet alle Teams auf ein gemeinsames Ziel aus und verhindert das Verlieren in Einzelmetriken.

Nutzer (User-Metrik)

Die Anzahl eindeutiger Personen, die eine Webseite besuchen, unabhängig von der Zahl ihrer Sitzungen. Diese Kennzahl zeigt die tatsächliche Reichweite besser als reine Besuchszahlen.

Nutzerfluss

Eine visuelle Darstellung, wie Besucher von Seite zu Seite navigieren und an welchen Stellen sie abspringen. Der Nutzerfluss (User Flow) zeigt die tatsächlichen Bewegungsmuster durch eine Webseite.

Off-Page-Optimierung

Alle SEO-Maßnahmen, die außerhalb der eigenen Webseite stattfinden – vor allem der Aufbau hochwertiger Backlinks, Erwähnungen und Signale aus sozialen Netzwerken. Sie stärken die Autorität und Glaubwürdigkeit einer Domain aus Sicht der Suchmaschinen.

Zur Suchmaschinenoptimierung

Offline-Conversion-Tracking

Die Verknüpfung von Online-Werbung mit Abschlüssen, die offline stattfinden, etwa im Telefonverkauf. Es schließt die Lücke zwischen Klick und tatsächlichem Umsatz jenseits der Webseite.

Öffnungsrate

Die Open Rate gibt im E-Mail-Marketing an, welcher Anteil der Empfänger eine E-Mail geöffnet hat. Sie ist ein wichtiger Indikator dafür, wie überzeugend die Betreffzeile und wie vertrauenswürdig der Absender wahrgenommen werden.

Omnichannel

Ein Ansatz, der alle Kanäle zu einem nahtlosen, konsistenten Kundenerlebnis verbindet. Anders als Multichannel stehen die Kanäle nicht nebeneinander, sondern greifen ineinander.

On-Page-Optimierung

Alle SEO-Maßnahmen direkt auf der eigenen Webseite – etwa Titel und Überschriften, Inhalte, interne Verlinkung, Ladezeit und Struktur. Ziel ist es, sowohl Suchmaschinen als auch Nutzern klar und schnell zu vermitteln, worum es auf einer Seite geht.

Zur Suchmaschinenoptimierung

Organischer Traffic

Besucher, die über unbezahlte Suchergebnisse auf eine Webseite gelangen. Im Gegensatz zu bezahlter Werbung ist organischer Traffic das Ergebnis guter Suchmaschinenoptimierung und nachhaltig, weil er auch ohne laufendes Werbebudget beständig Besucher bringt.

PageSpeed

Die Ladegeschwindigkeit einer Webseite. Sie beeinflusst sowohl das Nutzererlebnis als auch das Google-Ranking, da langsame Seiten zu höheren Absprungraten führen. Bildoptimierung, sauberer Code und schnelles Hosting sind zentrale Hebel zur Verbesserung.

Zum Webdesign

Paid Traffic

Besucher, die über bezahlte Werbung wie Google Ads oder Social Ads auf eine Seite gelangen. Die klare Trennung von organischem und bezahltem Traffic ist zentral für die Erfolgsbewertung.

Path Length Report

Ein Bericht, der zeigt, über wie viele Kontaktpunkte Nutzer im Schnitt bis zur Conversion gehen. Er hilft einzuschätzen, wie viele Berührungen für einen Abschluss nötig sind.

Pay-per-Click (PPC)

Ein Werbemodell, bei dem nur für tatsächliche Klicks auf eine Anzeige gezahlt wird – etwa bei Google Ads. PPC ermöglicht sehr genaue Steuerung von Budget und Zielgruppe und liefert sofort messbare Ergebnisse, im Gegensatz zum längerfristig wirkenden SEO.

Permalink

Die dauerhafte, unveränderliche URL eines einzelnen Inhalts wie eines Blogartikels. Sprechende, kurze Permalinks mit relevanten Keywords sind sowohl für Nutzer als auch für Suchmaschinen leichter verständlich und lassen sich besser teilen.

Personalisierung

Die Anpassung von Inhalten, Angeboten oder Ansprache an das individuelle Verhalten und Profil eines Nutzers. Sie erhöht Relevanz und Conversion, erfordert aber eine solide, datenschutzkonforme Datenbasis.

Personenbezogene Daten (PII)

Informationen, die sich einer identifizierbaren Person zuordnen lassen, etwa Name, E-Mail oder IP-Adresse. Ihr Umgang unterliegt strengen Datenschutzregeln wie der DSGVO.

Play Rate

Der Anteil der Seitenbesucher, die ein eingebettetes Video tatsächlich starten. Sie zeigt, wie überzeugend Vorschaubild und Platzierung eines Videos wirken.

Positionsbasierte Attribution

Auch U-Modell genannt: Erst- und Letztkontakt erhalten den größten Anteil (typisch je 40 %), die mittleren Touchpoints teilen sich den Rest. Es kombiniert die Bedeutung von Erstkontakt und Abschluss.

Predictive Analytics

Die Nutzung historischer Daten und statistischer Modelle, um künftiges Verhalten vorherzusagen. Im Marketing hilft sie etwa, Abwanderung oder Kaufwahrscheinlichkeit frühzeitig zu erkennen.

Propensity Score

Ein berechneter Wert, der die Wahrscheinlichkeit angibt, mit der ein Nutzer eine bestimmte Aktion ausführt, etwa einen Kauf. Er hilft, Marketing gezielt auf die aussichtsreichsten Kontakte auszurichten.

Pseudonymisierung

Das Ersetzen identifizierender Merkmale durch Kennungen, sodass ein Personenbezug nur mit Zusatzwissen möglich ist. Sie reduziert Datenschutzrisiken, ohne die Analysierbarkeit ganz aufzugeben.

Quality Score

Eine Bewertung von Google Ads, die Relevanz von Keyword, Anzeige und Zielseite zusammenfasst. Ein hoher Quality Score senkt die Klickkosten und verbessert die Anzeigenposition.

Ranking

Die Position, an der eine Webseite in den Suchergebnissen zu einem bestimmten Suchbegriff erscheint. Je weiter oben, desto mehr Klicks – die ersten Ergebnisse erhalten den Großteil des Traffics. Ein gutes Ranking ist das zentrale Ziel der Suchmaschinenoptimierung.

Recommendation Engine

Ein System, das Nutzern auf Basis ihres Verhaltens passende Produkte oder Inhalte vorschlägt. Empfehlungs-Engines steigern Cross-Selling, Verweildauer und Umsatz.

Referral Traffic

Besucher, die über einen Link auf einer anderen Webseite kommen. Referral-Daten zeigen, welche Partner, Verzeichnisse oder Medien wertvollen Traffic vermitteln.

Referrer

Die Webseite, von der ein Besucher über einen Link auf die eigene Seite gelangt ist. Referrer-Daten zeigen, welche externen Quellen Traffic liefern.

Reichweite

Die Anzahl eindeutiger Personen, die einen Inhalt gesehen haben. Reichweite (Reach) misst die tatsächliche Verbreitung, während Impressionen auch Mehrfachkontakte zählen.

Remarketing

Auch Retargeting genannt: das erneute Ansprechen von Nutzern, die eine Webseite bereits besucht, aber noch nicht gekauft oder angefragt haben. Über gezielte Anzeigen werden sie an das Angebot erinnert – eine sehr effiziente Methode, da diese Nutzer bereits Interesse gezeigt haben.

Reporting

Die regelmäßige Aufbereitung und Kommunikation von Marketingdaten in Berichtsform. Gutes Reporting übersetzt Rohdaten in verständliche Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen für Entscheider.

Responsive Design

Ein Gestaltungsansatz, bei dem sich das Layout einer Webseite automatisch an jede Bildschirmgröße anpasst – vom Smartphone bis zum großen Monitor. Da ein Großteil des Traffics mobil ist und Google mobil-first bewertet, ist responsives Design heute Standard und rankingrelevant.

Zum Webdesign

Retention Rate

Die Bindungsrate zeigt, welcher Anteil der Kunden über einen Zeitraum erhalten bleibt. Eine hohe Retention ist meist günstiger und wertvoller als ständige Neukundengewinnung.

Return on Ad Spend

Der ROAS misst den Umsatz, der pro eingesetztem Werbe-Euro erzielt wird. Er ist die zentrale Kennzahl, um die direkte Rentabilität von Werbekampagnen zu beurteilen.

Return on Marketing Investment

Der ROMI setzt den durch Marketing erzielten Gewinn ins Verhältnis zu den gesamten Marketingkosten. Er betrachtet den Erfolg breiter als der reine ROAS und bezieht alle Marketingausgaben ein.

ROI

Der Return on Investment misst das Verhältnis von Gewinn zu eingesetztem Kapital und zeigt, ob sich eine Marketingmaßnahme wirtschaftlich gelohnt hat. Ein positiver ROI bedeutet, dass mehr eingenommen als investiert wurde – die entscheidende Frage bei jeder Kampagne.

Saisonalität

Wiederkehrende, zeitlich bedingte Schwankungen in den Daten, etwa das Weihnachtsgeschäft. Wer Saisonalität berücksichtigt, vermeidet Fehlinterpretationen normaler Auf- und Abschwünge.

Sales Qualified Lead

Ein Lead, der vom Vertrieb als kaufbereit eingestuft und zur direkten Ansprache übergeben wird. Der SQL ist die Vorstufe zum konkreten Verkaufsgespräch.

Schwellenwert

Ein festgelegter Grenzwert, dessen Über- oder Unterschreitung eine Reaktion oder Benachrichtigung auslöst. Schwellenwerte übersetzen abstrakte Ziele in konkrete Auslösepunkte für das Monitoring.

Scorecard

Eine kompakte Übersicht, die eine einzelne Kennzahl prominent und oft im Vergleich zum Vorzeitraum darstellt. Scorecards heben die wichtigsten KPIs in einem Dashboard hervor.

Scroll-Tiefe

Die Messung, bis zu welchem Punkt Nutzer eine Seite nach unten scrollen. Sie zeigt, wie viel des Inhalts tatsächlich wahrgenommen wird und wo lange Seiten das Publikum verlieren.

Scroll-Tracking

Die Messung, wie weit Nutzer eine Seite nach unten scrollen. Es zeigt, welche Inhalte tatsächlich gesehen werden und ab welchem Punkt das Interesse nachlässt.

SEA

Search Engine Advertising bezeichnet bezahlte Werbung in Suchmaschinen, etwa über Google Ads. Anzeigen erscheinen prominent über oder neben den organischen Ergebnissen und bringen sofort Sichtbarkeit. SEA und SEO ergänzen sich: kurzfristige Reichweite trifft langfristigen Aufbau.

Segment

Eine gefilterte Teilmenge der Daten, etwa nur Mobilnutzer oder nur Besucher aus einer Kampagne. Segmente ermöglichen es, Verhalten gezielt für einzelne Gruppen statt nur im Durchschnitt zu analysieren.

Seiten pro Sitzung

Die durchschnittliche Anzahl der Seiten, die ein Nutzer pro Besuch aufruft. Ein höherer Wert deutet auf gute interne Verlinkung und interessante Inhalte hin.

Seitenaufruf

Die Erfassung, wie oft eine einzelne Seite geladen wird. Der Seitenaufruf (Pageview) ist eine der grundlegendsten Metriken der Web-Analyse.

Sentiment-Analyse

Die automatisierte Auswertung von Texten, um die darin ausgedrückte Stimmung zu bestimmen. Im Social Monitoring erkennt sie, ob über eine Marke positiv oder negativ gesprochen wird.

SEO

Suchmaschinenoptimierung umfasst alle Maßnahmen, die dafür sorgen, dass eine Webseite bei Google & Co. besser gefunden wird – technisch, inhaltlich und über Verlinkungen. Ziel ist es, für relevante Suchbegriffe weit oben zu erscheinen und so dauerhaft kostenlosen Traffic zu gewinnen.

Zur Suchmaschinenoptimierung

SERP

Die Search Engine Results Page ist die Ergebnisseite einer Suchmaschine. Neben den klassischen Links enthält sie heute oft Anzeigen, Featured Snippets, Karten und Bilder. Zu verstehen, wie die SERP zu einem Keyword aussieht, ist wichtig, um die eigene Sichtbarkeit richtig einzuschätzen.

Zur Suchmaschinenoptimierung

Server-Side-Tracking

Ein Verfahren, bei dem Tracking-Daten nicht im Browser, sondern über einen eigenen Server verarbeitet und weitergeleitet werden. Es erhöht Datenqualität und Datenschutzkontrolle und ist robuster gegenüber Adblockern.

Session Recording

Die anonymisierte Aufzeichnung einzelner Nutzersitzungen als abspielbares Video. Sie zeigt konkret, wie Besucher navigieren, zögern oder scheitern, und ergänzt quantitative Daten um Kontext.

Share of Search

Der Anteil einer Marke an allen markenbezogenen Suchanfragen ihres Marktes. Er gilt als früher Indikator für künftige Marktanteile und Markenstärke.

Share of Voice

Der Anteil, den eine Marke an der gesamten Kommunikation oder Werbepräsenz eines Marktes hat. Ein hoher Share of Voice signalisiert Dominanz und geht oft mit wachsendem Marktanteil einher.

Sitemap

Eine strukturierte Liste aller Unterseiten einer Webseite, meist als XML-Datei. Sie hilft Suchmaschinen, alle relevanten Inhalte schnell zu finden und zu erfassen – besonders wichtig bei großen oder neuen Webseiten mit vielen Unterseiten.

Sitzung

Ein zusammenhängender Besuch eines Nutzers auf einer Webseite innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens. Die Sitzung (Session) ist eine Grundeinheit der Web-Analyse und bündelt alle Aktionen eines Besuchs.

Smart Bidding

Automatisierte Gebotsstrategien in Google Ads, die per maschinellem Lernen Gebote in Echtzeit auf Conversions optimieren. Sie berücksichtigen viele Signale gleichzeitig, die manuell nicht steuerbar wären.

Social Listening

Das systematische Beobachten und Analysieren von Gesprächen über eine Marke, Branche oder ein Thema in sozialen Medien. Es liefert Erkenntnisse über Stimmung, Trends und Bedürfnisse der Zielgruppe.

Zu Social Media

Social Media Marketing

Die Nutzung von Plattformen wie Instagram, Facebook oder LinkedIn für Marketingzwecke – durch organische Beiträge, Community-Aufbau und bezahlte Anzeigen. Es dient dem Aufbau von Markenbekanntheit, der Kundenbindung und der gezielten Neukundengewinnung.

Zu Social Media

Social Monitoring

Das laufende Verfolgen von Erwähnungen und Interaktionen zu einer Marke in sozialen Netzwerken. Anders als Social Listening steht hier die direkte Reaktion auf einzelne Beiträge im Vordergrund.

Zu Social Media

Soft Bounce

Eine E-Mail, die vorübergehend nicht zugestellt werden kann, etwa wegen eines vollen Postfachs. Häufen sich Soft Bounces, kann daraus ein dauerhaftes Zustellproblem werden.

Spam-Rate

Der Anteil der Empfänger, die eine E-Mail als Spam markieren. Eine niedrige Spam-Rate ist entscheidend, um die Reputation des Absenders und damit die Zustellbarkeit zu erhalten.

Statistische Signifikanz

Ein Maß dafür, wie wahrscheinlich ein Testergebnis auf einem echten Effekt und nicht auf Zufall beruht. Erst bei ausreichender Signifikanz sollte eine Testentscheidung getroffen werden.

Stichprobengröße

Die Anzahl der Beobachtungen, die für ein belastbares Testergebnis nötig ist. Eine zu kleine Stichprobe führt schnell zu Fehlschlüssen und voreiligen Entscheidungen.

Store Visits

Eine Messung, die Ladenbesuche schätzt, welche durch Online-Werbung angestoßen wurden. Sie hilft stationären Händlern, den Effekt digitaler Kampagnen auf den Offline-Umsatz zu bewerten.

Suchintention

Die Absicht, die hinter einer Suchanfrage steht – will der Nutzer sich informieren, etwas kaufen oder eine bestimmte Seite ansteuern? Inhalte, die genau zur Suchintention passen, ranken besser und überzeugen Nutzer, weil sie deren tatsächliches Bedürfnis erfüllen.

Zur Suchmaschinenoptimierung

Tag

Ein kleiner Code-Schnipsel, der über einen Tag-Manager auf einer Seite ausgeführt wird, um Daten zu erfassen oder an ein Tool zu senden. Tags sind die Bausteine moderner Tracking-Setups.

Target CPA

Eine Smart-Bidding-Strategie, die Gebote so steuert, dass ein festgelegter Ziel-Kostenwert pro Conversion erreicht wird. Sie eignet sich, wenn ein maximaler Preis pro Abschluss klar definiert ist.

Target ROAS

Eine Gebotsstrategie, die auf einen angestrebten Return on Ad Spend hin optimiert. Sie ist sinnvoll, wenn der Umsatzwert pro Conversion stark variiert und Profitabilität im Fokus steht.

Third-Party-Data

Daten, die von externen Anbietern gesammelt und weiterverkauft werden. Ihre Nutzung wird durch Datenschutzregeln und den Wegfall von Third-Party-Cookies zunehmend eingeschränkt.

Time Lag Report

Eine Auswertung, wie viele Tage zwischen dem ersten Kontakt und der Conversion vergehen. Sie zeigt, wie lang der Entscheidungsprozess der Kunden tatsächlich dauert.

Time-Decay-Attribution

Ein Modell, bei dem Kontaktpunkte umso mehr Gutschrift erhalten, je näher sie zeitlich an der Conversion liegen. Es eignet sich für kürzere Verkaufszyklen, in denen die letzten Interaktionen besonders entscheidend sind.

Touchpoint

Jeder Kontaktpunkt zwischen Kunde und Marke entlang der Customer Journey, etwa eine Anzeige, ein Beitrag oder ein Newsletter. Das Monitoring einzelner Touchpoints zeigt, welche Kontakte wirken.

Tracking

Die technische Erfassung von Nutzeraktionen und Ereignissen über Codes, Cookies oder Pixel. Tracking liefert die Rohdaten, auf denen jede Analyse, Attribution und Optimierung aufbaut.

Tracking-Pixel

Ein winziger, unsichtbarer Code-Schnipsel auf einer Webseite oder in einer E-Mail, der Nutzeraktionen erfasst – etwa Seitenaufrufe oder Öffnungen. Werbeplattformen nutzen Pixel, um Conversions zu messen und Zielgruppen für Retargeting aufzubauen.

Traffic-Quelle

Die Angabe, woher Besucher stammen, meist als Kombination aus Quelle und Medium (Source/Medium). Sie ist die Grundlage, um den Beitrag einzelner Kanäle zu beurteilen.

Trendanalyse

Die Betrachtung, wie sich Kennzahlen über einen längeren Zeitraum entwickeln. Sie hilft, langfristige Muster von kurzfristigen Schwankungen zu unterscheiden.

Trichter-Visualisierung

Die grafische Darstellung eines Funnels, die die Nutzerzahl auf jeder Stufe als sich verengenden Trichter zeigt. Sie macht Absprungraten zwischen den Schritten auf einen Blick verständlich.

Trigger

Eine Bedingung im Tag-Manager, die festlegt, wann ein Tag ausgelöst wird – etwa bei einem Klick oder Seitenaufruf. Trigger steuern präzise, welche Aktionen gemessen werden.

UI/UX

UI (User Interface) bezeichnet die visuelle Gestaltung einer Oberfläche, UX (User Experience) das gesamte Nutzungserlebnis. Gutes UI/UX-Design macht eine Webseite ästhetisch, intuitiv und angenehm bedienbar – was direkt auf Verweildauer, Vertrauen und Conversion einzahlt.

Zum Webdesign

Umsatz pro Sitzung

Der durchschnittliche Umsatz, der pro Besuch einer Webseite erzielt wird. Diese Kennzahl verbindet Traffic-Qualität und Conversion und zeigt den wirtschaftlichen Wert eines Besuchs.

Unique Pageview

Zählt Seitenaufrufe innerhalb einer Sitzung nur einmal, auch wenn eine Seite mehrfach geladen wurde. Diese Kennzahl zeigt genauer, wie viele Besuche eine Seite wirklich erreicht hat.

Universal Analytics

Die frühere, sitzungsbasierte Version von Google Analytics, die von GA4 abgelöst wurde. Kenntnisse darüber sind vor allem für den Vergleich historischer Daten relevant.

Uplift

Die messbare Verbesserung einer Kennzahl durch eine Maßnahme im Vergleich zur Ausgangslage oder Kontrollgruppe. Der Uplift zeigt den tatsächlichen zusätzlichen Effekt einer Optimierung.

USP

Die Unique Selling Proposition ist das einzigartige Verkaufsargument, das ein Angebot klar von der Konkurrenz abhebt. Ein prägnant kommunizierter USP beantwortet die Frage, warum Kunden gerade dieses Angebot wählen sollten, und ist Kern jeder überzeugenden Marketingbotschaft.

UTM-Campaign

Ein UTM-Parameter, der einen Besuch einer konkreten Kampagne zuordnet. Er erlaubt es, den Erfolg einzelner Aktionen unabhängig vom Kanal zu messen.

UTM-Medium

Ein UTM-Parameter, der das Marketingmedium eines Besuchs kennzeichnet, etwa cpc, email oder social. In Kombination mit der Source ermöglicht er eine präzise Kanalzuordnung.

UTM-Parameter

Zusätzliche Textbausteine, die an eine URL angehängt werden, um in Analyse-Tools genau nachzuvollziehen, aus welcher Kampagne, Quelle oder welchem Medium ein Besucher stammt. So lässt sich exakt messen, welche Maßnahme welchen Traffic und welche Conversions gebracht hat.

UTM-Source

Ein UTM-Parameter, der die Quelle eines Besuchs angibt, etwa google, newsletter oder facebook. Er ist die Grundlage, um Traffic sauber nach Herkunft auszuwerten.

Vanity Metric

Eine Kennzahl, die auf den ersten Blick beeindruckt, aber keine echten Entscheidungen ermöglicht, etwa reine Follower-Zahlen. Sie sollte im Monitoring von wirklich aussagekräftigen Metriken getrennt werden.

Verweildauer

Die Zeit, die Nutzer auf einer Seite oder Webseite verbringen. Eine hohe Verweildauer ist meist ein Hinweis auf relevante, fesselnde Inhalte.

Video View Rate

Der Anteil der Nutzer, die ein Video ansehen, gemessen an denen, denen es ausgespielt wurde. Sie zeigt, wie gut ein Video seine Zielgruppe zum Anschauen bewegt.

View-Through-Conversion

Eine Conversion durch einen Nutzer, der eine Anzeige nur gesehen, aber nicht angeklickt hat und später eigenständig konvertiert. Sie misst den indirekten Werbeeffekt von Sichtkontakten.

View-Through-Rate

Die VTR misst, welcher Anteil der Nutzer eine Videoanzeige vollständig oder bis zu einem definierten Punkt ansieht. Sie ist eine zentrale Kennzahl für die Qualität von Videowerbung.

Warenkorbabbruchrate

Der Anteil der Nutzer, die Produkte in den Warenkorb legen, den Kauf aber nicht abschließen. Eine hohe Cart Abandonment Rate deutet auf Hürden im Kaufprozess hin und ist ein wichtiger Optimierungshebel.

Watch Time

Die gesamte Zeit, die Nutzer mit dem Ansehen von Videos verbringen. Plattformen wie YouTube gewichten die Watch Time stark, weil sie echtes Interesse widerspiegelt.

Web-Analytics

Die systematische Erhebung, Messung und Auswertung von Nutzerdaten auf Webseiten. Sie ist die Grundlage des Marketing-Monitorings und zeigt, wie Besucher eine Seite finden, nutzen und konvertieren.

Wiederkaufrate

Der Anteil der Kunden, die erneut kaufen. Sie ist ein starker Indikator für Zufriedenheit, Produktqualität und die Wirksamkeit der Kundenbindung.

Wiederkehrende Nutzer

Besucher, die eine Webseite mehr als einmal aufrufen. Ein hoher Anteil wiederkehrender Nutzer deutet auf relevante Inhalte und gute Kundenbindung hin.

Zero-Party-Data

Daten, die Nutzer freiwillig und bewusst teilen, etwa über Umfragen oder Präferenz-Center. Sie sind besonders zuverlässig, weil sie direkt die geäußerten Wünsche der Kunden abbilden.

Zielgruppen-Segmentierung

Die Aufteilung der Zielgruppe in klar abgegrenzte Gruppen nach Merkmalen, Verhalten oder Interessen. Sie ist die Basis für relevante Ansprache und aussagekräftiges Monitoring einzelner Nutzergruppen.

Zielvorhaben

Eine im Analyse-Tool definierte Aktion, deren Erreichung als Erfolg gezählt wird. Zielvorhaben (Goals) machen abstrakte Marketingziele messbar und vergleichbar.

Zustellrate

Der Anteil der E-Mails, die erfolgreich im Postfach der Empfänger ankommen. Eine hohe Zustellrate (Delivery Rate) ist die Grundvoraussetzung für erfolgreiches E-Mail-Marketing.

Das Wichtigste auf einen Blick

Das Online-Marketing-Lexikon, in sechs Sätzen.

Damit Google und KI-Systeme sauber zitieren können, wofür dieses Lexikon da ist und wer dahintersteht.

Der Bestand wächst laufend. Stand dieser Fassung: September 2026.

  • Was

    Dieses Lexikon erklärt 265 Begriffe aus Online-Marketing, Suchmaschinenoptimierung, Web-Analyse und Werbung, jeweils in zwei bis drei Sätzen.

  • Für wen

    Es richtet sich an Unternehmerinnen und Unternehmer, die in Angeboten und Berichten über Fachbegriffe stolpern und keine Zeit für lange Recherche haben.

  • Wie Sie suchen

    Über die Suche mit Tippfehlertoleranz, über die Buchstaben von A bis Z oder über einen der vierzehn Themenbereiche.

  • Warum kostenlos

    Weil verständliche Erklärungen die Grundlage jeder guten Zusammenarbeit sind. Wer versteht, worüber gesprochen wird, entscheidet besser.

  • Wer dahintersteht

    Schäfer Online-Marketing, eine inhabergeführte Agentur aus Bischofsheim bei Mainz, gegründet 2020 von Kevin Schäfer.

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    Die Begriffe erklären das Was. Wie wir es für Ihr Unternehmen umsetzen, steht auf den Leistungsseiten zu SEO, Webdesign und Marketingberatung.

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