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Blog · Website und Kosten
WordPress, Baukasten oder modernes CMS: was kostet Sie welche Entscheidung über sieben Jahre?
Die Systemfrage wird fast immer am Anschaffungspreis entschieden und fast immer über die Pflege bezahlt. Wir zeigen Ihnen die belegten Zahlen und die echten technischen Grenzen und geben Ihnen einen Rechner an die Hand, den Sie mit Ihren eigenen Annahmen füllen.
Antwort zuerst
Das Wichtigste auf einen Blick
Diese sechs Erkenntnisse sollten Sie aus dem Beitrag mitnehmen, selbst wenn Ihnen für den Rest gerade die Zeit fehlt.
Für das Jahr 2025 meldete Patchstack 11.334 neue Schwachstellen im WordPress-Ökosystem, 42 Prozent mehr als 2024.
Quelle: Patchstack, State of WordPress Security in 2026, veröffentlicht am 25.02.2026. Patchstack verkauft selbst Sicherheitsprodukte für WordPress. Die Zahlen stammen aus der eigenen Schwachstellendatenbank.
91 Prozent dieser Schwachstellen steckten in Plugins, 46 Prozent hatten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung keinen Patch.
Weitere 9 Prozent entfielen auf Themes. Das Risiko liegt damit fast vollständig in dem Teil, den jeder Betreiber selbst zusammenstellt.
Der WordPress-Kern selbst ist nicht das Problem, denn Patchstack zählte dort 2025 sechs gemeldete Schwachstellen, alle mit niedriger Priorität.
Wer WordPress pauschal als unsicher bezeichnet, liegt falsch. Unsicher wird eine Installation, die niemand pflegt.
Ob ein Baukasten eigene strukturierte Daten zulässt, hängt vom System ab. Jimdo erlaubt laut eigenem Hilfe-Center gar keinen eigenen Code, Wix bietet eine eigene Funktion für strukturierte Daten an.
Die verbreitete Behauptung, Baukästen könnten grundsätzlich kein JSON-LD, ist so nicht haltbar. Der belastbare Punkt ist die Kontrolle über die Technik, nicht das Format.
Für die KI-Antworten von Google braucht es laut Googles eigener Dokumentation, Stand 10.12.2025, kein besonderes schema.org-Markup, sondern crawlbare Seiten, interne Verlinkung und wichtige Inhalte im Text.
Wer Ihnen für KI-Sichtbarkeit ein Spezialformat verkaufen will, widerspricht damit der Dokumentation des größten Anbieters.
Die Entscheidung fällt nicht am Anschaffungspreis, sondern an den Gesamtkosten über die Nutzungsdauer, und die hängen vor allem an der Pflege.
Der Rechner weiter unten macht genau diese Rechnung auf. Er erfindet keine Preise, sondern arbeitet mit den Zahlen, die Sie eintragen.
Der Mechanismus
Die Systemfrage ist im Kern eine Pflegefrage
Ob ein System teuer wird, entscheidet sich selten am Tag des Kaufs. Es entscheidet sich daran, wie viel Pflege es verlangt und wer sie übernimmt.
Der belastbarste Unterschied zwischen den drei Wegen liegt nicht im Aussehen und nicht im Funktionsumfang, sondern in der Frage, wer für Aktualisierungen verantwortlich ist. Bei einer selbst gehosteten WordPress-Installation sind das Sie oder Ihr Dienstleister. Bei einem Baukasten und bei einem gehosteten CMS ist es der Anbieter. Wie groß dieser Unterschied ist, lässt sich beziffern.
Das WordPress-Ökosystem im Jahr 2025, in Zahlen
11.334
neue Schwachstellen im WordPress-Ökosystem im Jahr 2025
plus 42 Prozent
gegenüber dem Jahr 2024
91 Prozent
davon in Plugins, weitere 9 Prozent in Themes
46 Prozent
ohne Patch zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
6
gemeldete Schwachstellen im WordPress-Kern, alle niedrig eingestuft
Was Wartung am Markt kostet
Diese Zahlen sind Marktangaben, keine Preise von uns. Wir bieten keine WordPress-Wartung an und haben daran kein Interesse.
| Basisbetreuung | 30 bis 80 Euro im Monat |
| Standardbetreuung | 80 bis 250 Euro im Monat |
| Premium- oder Managed-Betreuung | ab 250 Euro im Monat |
Was Pflege bei WordPress konkret bedeutet
- Kern, Theme und jedes einzelne Plugin brauchen zeitnahe Updates. 46 Prozent der 2025 gemeldeten Schwachstellen hatten bei Veröffentlichung noch keinen Patch.
- Nach jedem Update muss jemand prüfen, ob es etwas anderes kaputt macht. Dafür braucht es eine Testumgebung oder ein Backup, auf das man sich wirklich verlassen kann.
- Außerdem gilt es im Blick zu behalten, ob ein Plugin überhaupt noch gepflegt wird. Aufgegebene Erweiterungen sind das eigentliche Risiko, nicht die bekannten Lücken.
- Jemand muss namentlich zuständig sein. Wartung ohne benannte Verantwortung findet erfahrungsgemäß nicht statt.
Was bei Baukasten und gehostetem CMS anders liegt
- Kern und Infrastruktur aktualisiert der Anbieter zentral. Sie haben dafür keinen Aufwand und auch keine Wahl.
- Sie können weniger kaputt machen, aber auch weniger reparieren. Was der Anbieter nicht vorsieht, gibt es nicht.
- Der Kostenblock wandert von der Wartung in das Abonnement. Er verschwindet nicht, er wird nur planbar.
- Fällt der Anbieter aus oder ändert er sein Angebot, haben Sie keinen Hebel. Das ist der Preis der Bequemlichkeit und gehört ehrlicherweise dazu.
Das ist keine Empfehlung gegen WordPress. Es bedeutet nur, dass die Pflege in die Rechnung gehört. Wer im Haus jemanden hat, der Updates fährt, Backups prüft und Ausfälle verantwortet, kann WordPress sinnvoll betreiben. Wer diese Person nicht hat, kauft eine Aufgabe ein, die anschließend entweder Geld kostet oder liegen bleibt. Die dritte Möglichkeit, dass sie sich von selbst erledigt, gibt es nicht.
Kontrolle über die Technik
Was Sie an Ihrer Technik ändern dürfen, und was nicht
An dieser Stelle kursiert eine Behauptung, die wir selbst schon zu oft gehört haben und die einer Prüfung nicht standhält. Wir korrigieren sie hier.
Strukturierte Daten, meist im Format JSON-LD, sind maschinenlesbare Zusatzangaben im Quelltext einer Seite. Sie verraten zum Beispiel, wer der Anbieter ist, welche Leistung beschrieben wird und wann ein Beitrag veröffentlicht wurde. Sie sind ein nützliches Werkzeug. Sie sind aber nicht der Zauberschalter, als der sie manchmal verkauft werden, und das Argument gegen Baukästen liegt woanders.
Die verbreitete Behauptung
Baukästen lassen kein sauberes JSON-LD zu und sind damit für die Auffindbarkeit in KI-Systemen unbrauchbar.
In dieser Form lässt sich die Behauptung nicht belegen. Drei Befunde zeigen, warum.
Drei Befunde aus erster Hand
Bei Jimdo stimmt der Vorwurf
Jimdo schreibt im eigenen Hilfe-Center, dass sich im Jimdo Website Builder kein eigener HTML-Code, keine Skripte und keine externen Widgets einfügen lassen. Ausdrücklich genannt werden HTML, CSS, JavaScript und iFrames. Eigenes JSON-LD ist dort damit nicht möglich.
Bei Wix stimmt er nicht
Wix führt im eigenen Hilfe-Center einen Artikel dazu, wie man den Seiten einer Website strukturierte Daten hinzufügt. Die pauschale Aussage, Baukästen könnten kein JSON-LD, trifft auf dieses System nicht zu.
Wix Help Center, Adding Structured Data Markup to Your Site's Pages, abgerufen am 10.09.2026
Und für KI-Antworten braucht es kein Sonderformat
Google schreibt in der eigenen Dokumentation zu den KI-Funktionen der Suche, dass dafür kein besonderes schema.org-Markup und keine speziellen Dateien nötig sind. Empfohlen werden die üblichen Grundlagen. Sie sollen das Crawling erlauben, intern verlinken, wichtige Inhalte als Text verfügbar machen und dafür sorgen, dass strukturierte Daten zum sichtbaren Text passen.
Google Search Central, Dokumentation zu KI-Funktionen in der Google-Suche, Stand 10.12.2025
Was daraus wirklich folgt
- Die richtige Frage lautet nicht, ob ein System JSON-LD erzeugt, sondern ob Sie es ändern können, wenn es falsch ist.
- Automatisch erzeugte Auszeichnung ist so lange in Ordnung, wie sie zum sichtbaren Text passt. Genau das nennt Google als Anforderung.
- Prüfen Sie vor der Entscheidung drei Dinge am konkreten System. Können Sie Code im Kopfbereich einer Seite ergänzen? Können Sie Canonical und Indexierung je Seite steuern? Können Sie die erzeugte Auszeichnung überhaupt sehen und korrigieren?
- Lautet die Antwort dreimal Nein, ist das ein Argument gegen dieses System. Das liegt nicht daran, dass KI-Systeme ein Sonderformat bräuchten, sondern daran, dass Sie technische Fehler dann nicht beheben können und auf den nächsten Produktschritt des Anbieters warten müssen.
- Umgekehrt nützt ein System, in dem Sie alles ändern dürfen, nichts, wenn niemand es tut. Freiheit ist ein Werkzeug, keine Eigenschaft.
Fairness
Wofür welches System tatsächlich die richtige Wahl ist
Keine der drei Möglichkeiten ist grundsätzlich besser. Sie passen zu unterschiedlichen Unternehmen, und der häufigste Fehler ist, das falsche für den eigenen Fall zu wählen.
WordPress ist das verbreitetste System überhaupt. Laut W3Techs lag der Anteil am 10.09.2026 bei 40,3 Prozent aller Websites und bei 58,8 Prozent aller Websites mit bekanntem Content-Management-System. Diese Verbreitung ist ein echtes Argument: Sie finden dazu Dienstleister, Erweiterungen und Anleitungen wie zu keinem anderen System.
W3Techs, Nutzungsstatistik zu WordPress, Erhebungsstand 10.09.2026
WordPress
WordPress ist die richtige Wahl für Projekte, die Funktionen brauchen, die es anderswo nicht fertig gibt, etwa eigene Datenmodelle, Mitgliederbereiche, Shops mit besonderen Anforderungen, Mehrsprachigkeit mit eigener Redaktion oder Schnittstellen zu vorhandener Software. Ebenso passt es, wenn Sie jederzeit und ohne Rücksicht auf einen Anbieter alles ändern und notfalls auf einen anderen Server umziehen wollen.
Vorbehalt: Es braucht eine namentlich zuständige Person für Updates, Backups und Ausfälle, im Haus oder als Dienstleister. Ohne diese Person wird aus dem Vorteil ein Risiko.
Baukasten
Ein Baukasten ist sinnvoll für einen kleinen Auftritt mit wenigen Seiten, wenn das Budget eng ist und jemand im Haus die Seite selbst pflegen will, ohne technische Vorkenntnisse. Der Anbieter hält das System aktuell, Sie haben damit keinen Aufwand.
Vorbehalt: Prüfen Sie vorher am konkreten Tarif, ob Sie Code im Kopfbereich ergänzen, Canonical und Indexierung steuern und die erzeugte Auszeichnung korrigieren können. Bei Jimdo ist eigener Code laut Hilfe-Center gar nicht vorgesehen, bei Wix gibt es eine Funktion für strukturierte Daten. Das unterscheidet sich von System zu System.
Gehostetes modernes CMS
Ein gehostetes CMS passt zu einem Firmenauftritt mit mehreren Unterseiten, der laufend wachsen soll, wenn niemand im Haus Updates verantworten will, Sie aber trotzdem technische Steuerung brauchen. Dazu gehören eigener Code im Kopfbereich, Canonical je Seite und saubere Auszeichnung, ohne dass Sie selbst einen Server pflegen müssen.
Vorbehalt: Sie binden sich an einen Anbieter. Bei einem Systemwechsel wird neu gebaut. Das gilt allerdings für jeden Wechsel, auch von WordPress weg.
In eigener Sache
Wir sind in dieser Frage nicht neutral und sagen das lieber vorher. Wir bauen Websites auf einem gehosteten System und bieten keine WordPress-Wartung an. Zugleich wird das Thema im Netz fast ausschließlich von WordPress-Dienstleistern bespielt. Sämtliche Preisübersichten zur WordPress-Wartung, die wir am 10.09.2026 gefunden haben, stammen von Anbietern, die selbst WordPress-Leistungen verkaufen. Die Gegenargumente haben wir deshalb bewusst stehen lassen. Wer WordPress braucht, ist bei einem WordPress-Spezialisten besser aufgehoben als bei uns. Das sagen wir auch im Erstgespräch.
Kostenvergleich
Was Sie die Entscheidung über die Restlaufzeit kostet
Stellen Sie die Jahre ein, die Ihre nächste Website halten soll, und tragen Sie die Beträge aus Ihren eigenen Angeboten ein. Der Rechner erfindet keine Preise.
WordPress
Selbst gehostet, Erstellung durch eine Agentur oder freiberuflich, Pflege durch Sie oder einen Dienstleister.
Summe über die Nutzungsdauer
6.720
Euro netto
Rechnerisch je Monat80Euro netto im Monat
Baukasten
Abonnement beim Anbieter, Erstellung meistens in Eigenarbeit, Systempflege beim Anbieter.
Summe über die Nutzungsdauer
0
Euro netto
Rechnerisch je Monat0Euro netto im Monat
Modernes CMS
Gehostetes System, Erstellung durch eine Agentur, Systempflege beim Hersteller.
Summe über die Nutzungsdauer
2.790
Euro netto
Rechnerisch je Monat33Euro netto im Monat
Was der Rechner voraussetzt
- Voreingestellt sind nur zwei Werte. Der eine sind 80 Euro im Monat für WordPress-Wartung, der untere Rand der Standardbetreuung laut JUNGMUT, Stand 31.08.2026. Der andere sind 2.790 Euro Einmalkosten in der Spalte Modernes CMS, unser eigenes Webdesign-Basispaket, netto, Stand September 2026.
- Alle übrigen Felder stehen bewusst auf null. Tragen Sie dort die Beträge aus Ihren eigenen Angeboten ein, sonst vergleichen Sie fremde Annahmen und nicht Ihre eigene Lage.
- Nicht enthalten sind Domain, E-Mail-Postfächer, Bildlizenzen und die Inhalte selbst. Diese Posten fallen bei allen drei Wegen an und verschieben den Vergleich deshalb kaum.
- Gerechnet werden volle Jahre ohne Inflation und ohne Zinsen. Der Rechner soll Größenordnungen sichtbar machen und kein Controlling ersetzen.
Rechenweg je Spalte: Einmalkosten plus laufende Kosten je Monat plus Wartung je Monat, das Ganze mal zwölf mal die Anzahl der Jahre. Alle Beträge netto.
Häufige Fragen
Sechs Fragen und Antworten zur Wahl des Systems
Die Antworten fallen bewusst kurz aus und kommen ohne Umweg zur Sache. Alle Preisangaben verstehen sich netto, Stand September 2026.
Der Kern von WordPress ist es nicht. Patchstack zählte für das Jahr 2025 sechs gemeldete Schwachstellen im WordPress-Kern, alle mit niedriger Priorität. Das Risiko liegt in den Erweiterungen, denn 2025 wurden im WordPress-Ökosystem 11.334 neue Schwachstellen gemeldet, 42 Prozent mehr als 2024, und 91 Prozent davon steckten in Plugins. 46 Prozent waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung ohne Patch. Quelle: Patchstack, State of WordPress Security in 2026, veröffentlicht am 25.02.2026. Unsicher ist also nicht WordPress, sondern eine WordPress-Installation, die niemand pflegt.
So pauschal stimmt das nicht, es kommt auf das System an. Jimdo schreibt in seinem eigenen Hilfe-Center, dass sich im Jimdo Website Builder kein eigener HTML-, CSS- oder JavaScript-Code einfügen lässt. Eigenes JSON-LD ist dort damit nicht möglich. Wix dagegen bietet in seinem Hilfe-Center eine eigene Funktion für strukturierte Daten an. Der belastbare Punkt ist deshalb nicht das Format, sondern die Kontrolle. In manchen Baukästen können Sie an der technischen Auszeichnung Ihrer Seite nichts ändern, auch dann nicht, wenn sie falsch ist.
Google schreibt in seiner Dokumentation zu den KI-Funktionen der Suche, Stand 10.12.2025, ausdrücklich, dass es kein besonderes schema.org-Markup für AI Overviews oder den AI Mode braucht und auch keine speziellen Dateien. Empfohlen werden die üblichen Grundlagen. Sie sollen das Crawling erlauben, intern verlinken, wichtige Inhalte als Text verfügbar machen und dafür sorgen, dass strukturierte Daten zum sichtbaren Text passen. Wer Ihnen für KI-Sichtbarkeit ein Spezialformat verkaufen will, widerspricht damit der Dokumentation des größten Anbieters.
WordPress passt zu Projekten, die Funktionen brauchen, die es anderswo nicht fertig gibt, etwa eigene Datenmodelle, Mitgliederbereiche, Mehrsprachigkeit mit eigener Redaktion, Shops mit besonderen Anforderungen oder Schnittstellen zu vorhandener Software. Es passt ebenso, wenn eine eigene Redaktion oder ein interner Entwickler das System dauerhaft betreut. WordPress ist außerdem das verbreitetste System überhaupt. Laut W3Techs lag der Anteil am 10.09.2026 bei 40,3 Prozent aller Websites und bei 58,8 Prozent aller Websites mit bekanntem Content-Management-System. Wer Personal dafür hat, findet auch leicht passende Dienstleister.
Das hängt an Ihren Annahmen, nicht an unseren. Deshalb ist der Vergleich in diesem Beitrag ein Rechner und keine Tabelle, in den Sie Einmalkosten, laufende Kosten und Wartung selbst eintragen. Als Anhaltspunkt für die Wartung nennt der Anbieter JUNGMUT, Stand 31.08.2026, für WordPress 30 bis 80 Euro im Monat für eine Basisbetreuung, 80 bis 250 Euro für den Standard und ab 250 Euro für Premium. Vergleichen Sie vor allem nie zwei Anschaffungspreise, sondern zwei Gesamtkosten über die Nutzungsdauer.
Bei jedem Wechsel wird neu gebaut. Inhalte lassen sich übernehmen, das Aussehen und die Technik nicht. Das gilt in jede Richtung, von WordPress zum Baukasten genauso wie umgekehrt. Entscheidend ist deshalb weniger, wie leicht Sie herauskommen, sondern ob Ihnen die Inhalte und die Nutzungsrechte gehören und ob die Domain auf Sie läuft. Fragen Sie das vor der Unterschrift ab, nicht danach.
Über den Autor
Kevin Schäfer
- Geschäftsführer
- Online-Marketing Consultant
- Sachverständiger für SEO, GEO, AIO und Webdesign
- Als OMT-Experte gelistet
Kevin Schäfer führt Schäfer Online-Marketing im Beratungsbüro in Bischofsheim, mitten im Rhein-Main-Gebiet. Die Systemfrage bekommt er meistens dann auf den Tisch, wenn es bereits teuer geworden ist, etwa bei einer Seite, die nach vier Jahren niemand mehr anfasst, einem Plugin, das seit zwei Jahren kein Update bekommen hat, oder einem Baukasten, in dem sich ein technischer Fehler nicht beheben lässt. Als Sachverständiger für SEO, GEO, AIO und Webdesign prüft er solche Fälle auf das, was nachweisbar ist, und nicht auf das, was der Systemstreit im Netz hergibt.
Schäfer Online-Marketing · Beratungsbüro Darmstädter Straße 11 · 65474 Bischofsheim · Telefon 06146 90 96 072
Nächster Schritt
Bevor Sie sich für ein System entscheiden
Bringen Sie Ihre Angebote mit, gern auch die von WordPress-Anbietern. Wir gehen sie entlang derselben Fragen durch wie in diesem Beitrag. Wer verantwortet die Updates, welche Kosten fallen über die Nutzungsdauer wirklich an, und was dürfen Sie im gewählten System an der Technik ändern? Wenn WordPress für Ihren Fall die richtige Wahl ist, sagen wir Ihnen das auch.
Sie möchten lieber direkt sprechen? Rufen Sie uns an unter 06146 90 96 072 oder schreiben Sie an anfrage@schaefer-online-marketing.de.
Verwendete Quellen
- Patchstack, State of WordPress Security in 2026, veröffentlicht am 25.02.2026
- W3Techs, Nutzungsstatistik zu WordPress, Erhebungsstand 10.09.2026
- Jimdo Hilfe-Center, Eigenen Code oder externe Widgets im Jimdo Website Builder einfügen, abgerufen am 10.09.2026
- Wix Help Center, Adding Structured Data Markup to Your Site's Pages, abgerufen am 10.09.2026
- Google Search Central, Dokumentation zu KI-Funktionen in der Google-Suche, Stand 10.12.2025
- JUNGMUT, WordPress Wartung Kosten 2026, veröffentlicht 05.06.2026, aktualisiert 31.08.2026
Anmerkung zur Quellenlage, Stand unserer Recherche am 10.09.2026: Die Sicherheitszahlen stammen aus der Schwachstellendatenbank von Patchstack, einem Anbieter von WordPress-Sicherheitsprodukten, nicht aus einer unabhängigen Erhebung. Sämtliche Preisübersichten zur WordPress-Wartung, die wir gefunden haben, stammen von Anbietern, die selbst WordPress-Leistungen verkaufen. Die Angaben zu Jimdo und Wix stammen aus den Hilfe-Centern der jeweiligen Anbieter und gelten nur für diese Systeme. Andere Baukästen können es anders handhaben. Zu den Listenpreisen von Baukästen haben wir keine aktuelle, datierte Quelle gefunden, die wir hätten zitieren können. Deshalb steht dieses Feld im Rechner auf null. Unser eigener Preis von 2.790 Euro ist getrennt ausgewiesen und gilt netto, Stand September 2026.
© 2026 Schäfer Online-Marketing, Kevin Schäfer. USt-IdNr. DE330104626